⚡ Was wäre, wenn dein Fahrradhelm brav an deinem Lenker auf dich warten würde? OBH hat’s gemacht.
In Lyon haben wir vielleicht kein Meer, aber wir haben Ideen. Und unter den Perlen, die unser Tech- & Mobilitäts-Ökosystem zum Schwingen bringen, ist OBH Mobility. Ein Startup, das einen Alltagsgegenstand (oft vergessen, wenig geliebt: der Helm 🫵) in einen echten Verbündeten der sanften Mobilität verwandelt.
Ich habe Elies getroffen, den CEO dieses Unternehmens voller gesunden Menschenverstands und Innovation. Und Spoiler-Alarm: Wir haben nicht nur über Helme gesprochen, sondern auch über Menschen, cleveres Design, industrielle Souveränität und darüber, wie man allen das Leben leichter macht, die sicher und gut unterwegs sein wollen.
🚀 Das OBH Kit: das Tech-Teil, von dem du nicht wusstest, dass du es brauchst
Das Herzstück der OBH-Innovation ist das OBH Kit: ein Helm + Halterung/Schloss, direkt an deinem Zweirad befestigt. Du willst dein Fahrrad oder deinen Sharing-E-Scooter nutzen? Der Helm ist da, einsatzbereit, gesichert, zugelassen.
Und jetzt denkst du dir: „Okay, aber funktioniert das wirklich?“
Die Antwort ist ja: Er ist nach EN1078 zertifiziert, aus EPP gefertigt (ultraleicht, stoßdämpfend), regenfest und mit sehr vielen verschiedenen Lenkern kompatibel. Ob du Team E-Bike oder Team City-E-Scooter bist, du bist abgesichert.
Vernetzte Version? Badge, App oder Alarm. Einfache Version? Kleines, wirkungsvolles Schloss.
Montage in 5 Minuten. Und die Akkulaufzeit? Bis zu 3 Monate. Nicht schlecht für einen „einfachen Helm“, oder?
🚗 Eine inklusivere (und vor allem praktischere) Vision von Mobilität
Was mich über das Produkt hinaus überzeugt hat, ist die OBH-Philosophie. Der Helm ist kein Hindernis mehr, er gehört zum Fahrrad dazu. Er ist einfach da. Schluss mit den Ausreden. Und vor allem:
- Man rüstet sich ohne Stress aus
- Man verringert die Risiken
- Man fördert die Nutzung sanfter Mobilität
Und für Profis (Kommunen, Betreiber, Firmenflotten) ist es ein Hebel, um die Nutzenden in die Verantwortung zu nehmen und gleichzeitig die Verwaltung zu vereinfachen.
💖 Mein großer Favorit?
Der Helm ist Made in Région Rhône-Alpes. Ja, da spricht die Lokalpatriotin in mir (und zwar laut 😅) … aber wow, das ist wirklich klasse!
Über die Innovation in Sachen Sicherheit hinaus steht dieses Projekt auch für eine echte Entscheidung: auf die Reindustrialisierung Frankreichs zu setzen. Und das macht richtig Hoffnung.
Das Sahnehäubchen: Die gesamte Montage findet im Grand Plateau statt, einem symbolträchtigen Ort für Mobilität und lokale Industrie. 🇫🇷✨
🌐 Und morgen?
Ich will dir das Interview mit Elies nicht spoilern 😉, aber so viel sei verraten: Die Personalisierung der Helme ist schon in der Pipeline. Nicht für morgen früh … eher für übermorgen. Geduld, es kommt!
Bis dahin lade ich dich ein, die 10 Fragen an Elies, Gründer von OBH, zu entdecken: ein spannender und inspirierender Austausch, der zeigt, wie aus einer Idee ein echter Standard für urbane Sicherheit werden kann.
🎤 10 Fragen an Elies – CEO von OBH Mobility
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Elies, wenn du OBH deiner Oma in 30 Sekunden pitchen müsstest, was würdest du sagen?
OBH ist die Lösung, die das Tragen eines Helms so einfach und selbstverständlich macht wie das Anschnallen. Wir haben ein System erfunden, mit dem man seinen Helm immer an seinem Zweirad dabeihat, ohne dass er im Alltag stört. Ergebnis: keine Ausrede mehr, ihn nicht zu tragen, und mehr Sicherheit für alle.
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Woher kam die Idee, den Helm am Zweirad zu verriegeln? Beobachtungen vor Ort? Persönlicher Ärger?
Sie stammt aus einer persönlichen Erfahrung. Ich habe zwei Jahre in Australien gelebt, wo Helmpflicht gilt. Als ich nach Frankreich zurückkam, wollte ich ein Industrieprojekt starten. Das Problem ist nicht, dass die Leute keinen Helm tragen wollen, sondern dass sie ihn nicht immer zur Hand haben, vor allem bei Sharing-Diensten. So entstand die Idee: ein mitgeführter, gesicherter Helm, bei dem die Hygiene von Anfang an mitgedacht ist.
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Was hält deiner Meinung nach die Leute in der Stadt heute noch davon ab, einen Helm zu tragen? Und wie räumt OBH dieses Hindernis aus?
Die Einstellungen ändern sich: Das Pendeln mit dem Fahrrad macht verantwortungsbewusster, das Tragen eines Helms nimmt zu … aber es gibt noch Hürden: Platzbedarf, Vergesslichkeit, Praktikabilität. OBH räumt diese Hindernisse aus: Wenn dein Helm schon da ist, direkt vor deiner Nase, dann trägst du ihn auch.
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Warum habt ihr euch entschieden, ein Produkt zu entwickeln, das zugleich physisch, technisch und zertifiziert ist? Ist das nicht ein bisschen der industrielle Albtraum eines Startups?
Weil wir mit einer Hardware-Innovation auf einen echten Bedarf antworten wollten. Ja, das ist eine industrielle Herausforderung, aber eine unverzichtbare. Die integrierte Elektronik ermöglicht es außerdem, das Projekt in bestehende und künftige Standards einzubinden.
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Was waren die größten Schwierigkeiten bei der Entwicklung des OBH Kits? Und der „Aha“-Moment, in dem ihr euch gesagt habt: Okay, wir haben da was?
Die Schwierigkeiten: die Kompatibilität. Zwischen Fahrrädern und E-Scootern ist nichts standardisiert, das war ein echtes Kopfzerbrechen, mit vielen Prototypen und 3D-Drucken.
Der „Aha“-Moment? Ehrlich gesagt kam er spät … am Tag der Markteinführung selbst! Da haben wir uns gesagt: Okay, wir haben ein echtes Produkt.
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Wie habt ihr das Produkt entwickelt, damit es gleichzeitig sicher, praktisch und mit so vielen Fahrrad- und E-Scooter-Modellen kompatibel ist?
Mit unglaublich vielen Iterationen. Jeder Prototyp brachte uns einer universellen Lösung näher. Das war viel Ingenieursarbeit, aber unverzichtbar, damit sich das OBH Kit an die Vielfalt des Marktes anpasst.
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Wen habt ihr heute im Visier: Kommunen, Flottenbetreiber, B2C? Und warum?
Unsere wichtigsten Zielgruppen:
- Kommunen und öffentliche Leihfahrräder
- Unternehmen mit ihren Flotten
- B2C im Einzelhandel und ein wenig im Direktvertrieb
Unser Ziel ist klar: der neue Standard der urbanen Mobilität zu werden.
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Wo siehst du dich in 3 Jahren? Wird das OBH Kit der Standard an allen Leihfahrrädern in Frankreich sein? Oder ist schon eine V2/V3 in der Pipeline?
In 3 Jahren wird das OBH Kit bereits von den Herstellern ab Werk integriert. Wir werden direkt Fahrräder verkaufen, die mit dem System ausgestattet sind. Und wir werden schon die Versionen 2 und 3 entwickeln. Die Idee ist, bei der geteilten Mobilität unverzichtbar zu werden.
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Welches Nutzerfeedback hat dich am meisten beeindruckt? Eines, das dich berührt oder laut lachen lassen hat?
Ein Kunde hat uns gesagt: „Früher habe ich nie einen Helm getragen. Seit ich euren habe, setze ich ihn jedes Mal auf. Das ist so praktisch!“
Genau diese Wirkung wollten wir erzielen. -
Wenn du einer Gründerin oder einem Gründer, die oder der 2025 in Frankreich ein „Hardware“-Produkt auf den Markt bringen will, einen Rat geben müsstest: Welcher wäre das?
Plan genug Zeit ein. Und vor allem eine solide Finanzierungsstrategie über 3 bis 5 Jahre, denn die Entwicklung eines Industrieprodukts dauert lange. Aber sie hat auch eine große Wirkung und ist notwendig in einer Zeit, in der Europa unter der Deindustrialisierung leidet.